Kellerkinder

 Willkommen auf der Homepage der Kellerkinder Heimersheim 1975 e.V.

Unser Verein

Gründung

 

 

 

 

 

Gründung

 

 

 

 

 

Gründung

 

 

 

 

 

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Wie alles begann:
Es ist erstaunlich, daß ein Verein, der von jungen Leuten gegründet wird, eine so lange Zeit überdauert. Die gemeinsame Freizeit mit Motorrad und Camping stand im Vordergrund des Interesses. Um sich zwanglos treffen zu können bauten sie sich einen Kellerraum aus, der schließlich dem Verein den Namen gab.

Wie das Leben so spielt, brachten mit der Zeit einige ihre Freunde mit und  auch andere stießen mit dazu. Alle verband sie eine Gemeinsamkeit: der Spaß an der Geselligkeit und die Bereitschaft mit Ideen und Taten Dinge in Bewegung zu setzen.

Aus den Jugendlichen von einst wurden mittlerweile Familienväter und Mütter und die Motorräder rückten für eine Zeit wieder in den Hintergrund. Der Spaß am mitmachen blieb und man traf sich weiterhin im Keller, um Dart zu spielen, zum Knobeln, einen Skat zu dreschen oder einfach nur zum Klönen. Der Keller ist Dreh und Angelpunkt, Informationzentrum und die Geburtsstätte so mancher tollen Idee.

Unser Verein heute:
Mittlerweile ist es so weit, daß der Nachwuchs von den Kellerkinder schon eigenständige Mitglieder sind, und sich genau so gerne am Vereinsleben beteiligen, wie ihre Eltern.

Im Laufe der Jahre ist der Verein immer größer geworden und aus dem Dorfgeschehen nicht mehr weg zudenken.

Gilt es, sich bei Vereinsfeiern oder in der Brauchtumspflege einzubringen – wir sind gerne dabei! Bei all diesen Aktivitäten verlieren wir den sozialen Aspekt nicht aus den Augen.

Gruppen und ehemalige Gruppen innerhalb der Kellerkinder!
Wie in jedem Verein gibt es auch bei uns „Cliquenwirtschaft“. Das ist aber keineswegs verpönt, sondern gern gesehen. Schließlich beleben solche Gruppen das Vereinsleben.

Eine der bekanntesten Gruppen war die „Musikgruppe“ Net janz pur um Dietmar Euskirchen. Er hat es fertig gebracht, daß sie so manches Fest  mit ihrer Stimmung ganz schön aufmischte! Entstanden war die Gruppe aus Jux auf einer privaten Geburtstagsfeier und hat sich zu Auftritten an Vereinsfeiern, an Fastnacht und Kirmes hochgearbeitet. Sie verblüfften immer wieder mit ihrem Ideenreichtum und enormen Minenspiel. Dazu kam natürlich das musikalisch Talent eines jeden Einzelnen.

Das Gegenstück dazu bildet eine Gruppe Frauen, die sich noch nicht die Mühe gemacht haben, einen richtigen Namen zu finden. An Fastnacht sind sie als Silberzwiebeln aufgetreten und haben mit einem Tanz eine Parodie auf einen aktuellen Hit gebracht. Wobei hier erwähnt werden muß, dass den Frauen das Üben den meisten Spaß bringt und bei Feiern innerhalb des Verein bestimmt öfter zu finden sind.

Von je her wurde Skat bei den Kellerkindern gedroschen. Keine Sache, bei der kleine Kinder zuschauen dürfen. So manchem rutscht in seinem Temperament und Eifer ein nicht ganz jugendfreier Satz heraus. Gewarnt seien die, die glauben, die Skatbrüder zu einem Wettstreit heraus fördern zu müssen! Die Kerle sahnen alles ab!

Im Keller wird gelogen, das sich die Balken biegen! Aber nur beim Knobeln. Es sind immer die Gleichen, denen sich nach einer bestimmten Zeit die Hände verselbstständigen und anfangen zu schütteln. Dann heißt es „Knobelbecher“ raus. Haarsträubend, was sich da um die Ohren gelogen wird! Mäxchen, Maier und wie die begehrten Augen auch aussehen – haben tun sie noch lange nicht, was sie da vorgeben. Bisher ist es immer noch friedlich abgelaufen.

Nicht nur zur Zierde hing im Keller an der Wand ein Dartspiel. Die Kommentare, die dabei fielen, wenn mal Pfeile runter fielen, wollen wir hier nicht erwähnen. Meistens blieben sie ja auch auf der Scheibe stecken. Es ging ganz ernst um Punkte und um Standpunkte, denn das ist das Erste, was man lernt: Es ist wichtig, dass man hinter der Linie steht.

Der Traum eines  kleinen Jungen, der sich bis ins hohe Alter fortsetzt, heißt Fußball. Auch im Verein gab es nimmermüde, die sich ernsthaft der Sportart versuchten.

Nicht nur an Weinfest, nein bei uns Kellerkinder ist das ganze Jahr über Backen angesagt. Alle paar Wochen schuftet ein bewährtes Team im Backes und bringt den Ofen ans Glühen. Die Andern freuen sich auf die leckeren frischen Schmalz- oder Leberwurstbrote am Abend im Keller.

Und natürlich kann man uns immer wieder beim Historischen Weinfest finden. Unser Bauernlager ist weit über die Grenzen von Heimersheim bekannt. Jedes Jahr lassen wir uns etwas Neues einfallen, um unseren Gästen wieder etwas Besonderes zu bieten. 


Wir sind sogar weltweit bekannt aus dem Fernsehen
1998 Sat1 bei den Kellerkindern
Unsere „Fernsehkarriere“  begann im SAT-1 Frühstücksfernsehen. Eingebrockt hatte das Ganze Mario Malik, indem er bei einem Gewinnspiel mitmachte und als Begriff „Kellerkinder“ nannte. Das muß bei den Fernsehleuten eine Portion Neugierde hervorgerufen haben und Mario war „von den Socken“, als sie erklärten, das sie am gleichen Tag gegen Mittag mit uns über Uns einen kurzen Beitrag machen wollten. Da war erst mal kräftig schlucken angesagt. Eine Telefonaktion machte es zur unmöglichen Zeit möglich, dass doch noch genug Mitglieder da waren, um den Verein einigermaßen präsentieren zu können. Streß war es, hinter die Kulissen zu schauen und hungrig hat es auch gemacht; denn schließlich war die Mittagszeit weit überschritten. Aber eins war Gewiß und hat alles andere überwogen: Spaß hat es gemacht!

Der andere Fernsehauftritt der Kellerkinder war zwar Weltweit über die Deutsche Welle zu sehen, aber nicht so intensiv bei der Aufnahme. An dem Tag war „Äktschen“ angesagt. An Weinfest ist keine Zeit, um auf Kameraleute zu achten, die einem nur im Weg herum stehen. So ist es denn auch nicht verwunderlich, das alle Welt beobachten kann, dass in Heimersheim mit Zigarette im Mund der Platz gekehrt wird. Trotz dem haben es die „Fernsehmenschen“ verstanden, ein schönes Portrait von den Kellerkinder, dem Brauchtum und Heimersheim zu liefern.